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Großflächiger Identitätsdiebstahl

Erst im Januar 2014 waren 16 Millionen gestohlene Online-Benutzerkonten im Internet aufgetaucht. Seit dem hört man immer wieder in den Medien, dass Unbekannte millionenfach E-Mail-Adressen inklusive Passwörter, Zugangsdaten und Bankdaten unbemerkt gestohlen haben und diese Daten im Internet auftauchen. Mit den E-Mail-Adressen und den zugehörigen Passwörtern versuchen sich bspw. Kriminelle, in E-Mail-Accounts einzuloggen und diese für den Versand von SPAM-Mails zu missbrauchen. Die gestohlenen Identitäten werden aktiv ausgenutzt. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den gefundenen Adressen und Passwörtern sowohl um Zugangsdaten zu E-Mail-Konten als auch um Zugangsdaten zu anderen Online-Accounts wie Online-Shops, Internet-Foren oder Sozialen Netzwerken handelt.

Um zukünftig die Risiken eines Identitätsdiebstahls oder Missbrauchs von Zugangsdaten zu reduzieren, können nachfolgende Empfehlungen sowohl im betrieblichen als auch im privaten Umfeld helfen,  Ihre Daten zu schützen. Achten Sie darauf, dass:

  •       für jeden Computer Zugangssperren in Form von Benutzer und Passwort eingerichtet sind.
  •       Sie komplexe Passworte verwenden (mind. 8 Zeichen, keine Trivialworte). Wechseln Sie diese regelmäßig.
  •       Sie ein Anti-Virenprogramm mit tagesaktuellen Updates verwenden. Mindestens 1 x monatlich sollte eine vollständige Untersuchung durchgeführt werden.
  •       Sie eine (Personal) Firewall nutzen. In vielen Betriebssystemen ist sie bereits enthalten.
  •       Sie automatisierte Sicherheitsupdates für das Betriebssystem und Anwendungen durchführen.
  •       Sie sofort den Computer ausschalten, wenn Sie vermuten, dass sich ein Virus oder Trojaner auf Ihrem Computer befindet. Informieren Sie den IT-Support oder einen anderen Fachmann!

Trauen Sie nicht jeder E-Mail, die Sie erhalten! Die Schadprogramme kommen meist per E-Mail als Dateianhang oder Link. Öffnen Sie keine E-Mails und Anhänge (vor allem nicht mit der Dateiendung *.ZIP), die von unbekannten Absendern kommen. Hinterfragen Sie jede E-Mail, insbesondere Rechnungen, Mahnungen, Buchungen oder den Abgleich eines User-Accounts. Klicken Sie keine Links an, auch wenn diese von Freunden oder Bekannten sind, es sei denn dies ist vorher abgesprochen.