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Gefährliche E-Mails

Deutsche IT-Sicherheitsunternehmen weisen immer wieder darauf hin, dass massenhaft gefälschte Rechnungen mit Schadsoftware im Namen von großen Unternehmen verschickt werden. In ihrem Anhang befindet sich ein Virus, gegen den oft der Virenscanner noch machtlos ist. Neue Schadsoftware ist besonders gefährlich, da die Hersteller von Antiviren-Software ihren Scannern noch nicht die Signatur der Schädlinge zur Verfügung stellen konnten. Hinterfragen Sie jede E-Mail! Um die Datensicherheit zu gewährleisten sollten nachfolgende Hinweise für den Empfang von E-Mails beachtet werden:

  • Die Absender der E-Mails können ganz unterschiedlich sein. Oft sind es bekannte Firmen, wie die Telekom, Post, DHL, Amazon, usw. Im Absendername steht die Firma, die Adresse des E-Mail Absenders endet allerdings oft auf einen privaten Mailanbieter, wie GMX, Yahoo oder Web.de. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es allerdings nicht, da immer häufiger die vollständige Identität des angegebenen Absenders gestohlen wird.
  • In der E-Mail erfolgt keine persönliche Anrede bzw. die Nennung des Kundennamens.
  • Es wird sich in den meisten Fällen auf eine Rechnung, Mahnung, Bestellung oder Reservierung bezogen. Im Text der E-Mail können kyrillische Buchstaben oder andere Sonderzeichen enthalten sein, das Deutsch oder Englisch wird allerdings immer besser und fehlerfreier. Der Empfänger der E-Mail soll animiert werden, den Anhang zu öffnen.
    Hinweis | In bestimmten Branchen, wie in der Hotellerie, muss auch davon ausgegangen werden, dass E-Mails empfangen werden, die sich auf eine eigene Bestellung oder Bestätigung beziehen.
  • Die Dateianhänge enden in den meisten Fällen auf eine Doppelendung, wie Rechnung.PDF.ZIP. Solche Dateien auf keinen Fall öffnen!
  • Die E-Mails werden bevorzugt an E-Mail Adressen versendet, die auf einer Internetseite stehen. Somit sind allgemeine E-Mail Adressen von Firmen, wie auch E-Mail Adressen, die als weitere Kontaktmöglichkeit angegeben wurden, betroffen. Auf Grund des bekanntgewordenen millionenfachen Identitätsdiebstahls in den letzten Monaten muss aber auch im privaten Bereichen davon ausgegangen werden, dass man Empfänger solcher E-Mails wird.

E-Mails, die aufgeführte Merkmale aufzeigen, sollten unverzüglich gelöscht werden. Im Zweifel ist die IT mit einzubeziehen! Hat man den Anhang in einer gefälschten E-Mail dennoch angeklickt, muss davon ausgegangen werden, dass der Computer infiziert wurde. In diesem Fall sollte man unverzüglich die IT oder einen anderen Fachmann darüber in Kenntnis setzen. Der Computer ist sofort auszuschalten bzw. auf Viren zu überprüfen, wenn vermutet wird, dass sich ein Virus auf dem Computer befindet.